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"Marokko ist ein Paradies auf Erden mit angenehmem Klima, unberührten Stränden, herrlichen Landschaften und uralten Monumenten."

 

Telefon / Internet

Überall, selbst in der tiefsten Provinz, findet man fast rundum geöffnete "Teleboutiquen", wo man nicht nur international mit Münzen oder einer Telefonkarte telefonieren, sondern auch Faxgeräte benutzen kann.

Mobiltelefonieren ist „in“ in Marokko, jeder „falsche Führer“ hat sein Handy in der Brusttasche der blauen Gandora. Der Empfang funktioniert selbst an den Dünen von Merzouga und in Dakhla, d.h. eine Netzverbindung besteht bis in die größeren Dörfer des Südens, im Norden fast flächendeckend. Für Reisende mit eigenem Mobiltelefon, die sich länger im Land aufhalten und viel innerhalb Marokkos telefonieren wollen, empfiehlt sich der Kauf einer vorbezahlten marokkanischen SIM-Karte, Maroc Telecom oder Meditel. Das Telefonieren auch nach Deutschland ist so viel billiger, die marokkanische Nummer bleibt ein halbes Jahr lang gültig, wenn nicht mehr telefoniert wird. Und wenn man täglich einmal seine deutsche Karte einsteckt, kann man seine SMS abrufen oder senden.

Vorwählnummern von Marokko nach:

D: 0049, NL: 0031, A: 0043, CH: 0041

Erst “00" wählen und Freizeichen abwarten, dann die beiden Nummern des Landes, die Vorwahl des Ortes ohne “0" und die Nummer des gewünschten Teilnehmers.

Vorwählnummer für Marokko: 00212 + Indikatif der Region (ohne “0") + Nr. des Teilnehmers.

Vorwahlnummern ab 0600 gehören zu Mobiltelefonen. Die Gebühren für solche Gespräche sind leicht höher.

Internet

Das elektronische Zeitalter macht auch vor der Wüste nicht halt, außer Südafrika besitzt kein Land in Afrika so viele Internetanschlüsse wie Marokko. Es gibt inzwischen in allen wichtigen Orten Cybercafés, auch in Wüstengebieten wie Erfoud und Zagora, die großen Zulauf haben. Sie sind deutlich gekennzeichnet und so häufig, dass sie leicht zu finden sind. Und die Preise sind durchaus akzeptabel, zwischen 5 und 10 DH die Stunde kann man bequem seine E-Mails checken und den Kontakt mit der Heimat behalten. In Hotels werden dagegen für eine Stunde Internet-PC manchmal bis zu 50 DH verlangt, wenn es auch in anderen kostenlos ist. Ein Problem stellt allerdings die Tastatur dar. Sie ist vollkommen anders aufgebaut, die Tasten haben oft nicht nur lateinische Buchstaben, sondern auch noch arabische und zu allem Überfluss sind die Bezeichnungen oft ganz abgewetzt. Das stellt eine Herausforderung dar und führt dazu, dass man nur ganz kurze Texte schreiben mag. Wer längere Berichte übermitteln will und sein Notebook dabei hat kann daher den Text auf dem eigenen Gerät schreiben, Fotos dazu, und dann im Cybercafé per USB-Stick herunterladen. Doch Vorsicht: dabei besteht wieder die Gefahr, sich einen Virus einzufangen. Einige Cyber-Cafés und viele Hotels verfügen über WLAN (in Marokko Wifi genannt), das meist kostenfrei angeboten wird, dort kann man mit dem eigenen Notebook direkt ins Netz.