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"Marokko ist ein Paradies auf Erden mit angenehmem Klima, unberührten Stränden, herrlichen Landschaften und uralten Monumenten."

 

Erg Chegaga und Erg Chebbi

Marokko hat zwei große Sanddünengebiete, den Erg (=Sand) Chegaga und den Erg Chebbi. Beides ist nicht in einem kurzen Ausflug von Marrakech aus zu erreichen, als Minimum sollte man drei Tage einplanen. Chegaga  liegt von Marrakech aus etwa 510 km entfernt, Merzouga am Erg Chebbi etwa 600 km. Die Dünen sind in beiden Regionen sehr schön und etwa gleich hoch, aber dennoch besteht ein riesiger Unterschied. Zu Füßen des Erg Chebbi liegen drei Ortschaften und die Asphaltstraße führt bis zum Beginn der Dünen. Erg Chegaga ist dagegen unbewohnt und nur auf einer 54 km langen, sehr schwierigen Piste mit viel Sand von Geländewagen und erfahrenen Chauffeueren zu erreichen. Um den Erg Chebbi liegen etwa 80 gut ausgestattete Herbergen, am Erg Chegaga gibt es bisher nur Biwaks. Die jedoch gibt es auch mit Komfort. Die Wahl des Wüstenzieles ist so sehr schwer zu treffen. An beiden Orten gibt es die Möglichkeit, Kameltrekkings zu buchen. Mehr Abgeschiedenheit und einsame Wüste sind natürlich am einsamen Erg Chegaga zu finden.

Erg Chegaga

54 km schwierige Piste liegt dieses große Sanddünengebiet mit einer Länge von 40 km und einer Höhe von 300 m von Mhamid entfernt. Erfahrene Geländewagenfahrer können die Dünen auf eigene Faust erreichen, aber die meisten Touristen müssen einen Ausflug bei einer örtlichen Agentur buchen. Mhamid hat genau wie Riassani das Problem, dass sich sofort alle legalen und illegalen Führer auf den Ankömmling stürzen, um ihre Dienste anzubieten. Daher ist es besser, den Wüstenausflug bereits zu Hause oder in Marrakech zu buchen. Touren ab Marrakech finden Sie auf unserer Seite unter "Touren".

Erg Chebbi

Dieses Sanddünengebiet erstreckt sich von Nord nach Süd auf einer Länge von 40 km und eine Breite von 6,5 km, die höchste Düne bei Merzouga ist 150 m hoch. Noch 1986 gab es um die Dünen des Erg Chebbi nur drei einfache Herbergen ohne fließendes Wasser oder Strom, in Merzouga gab es eine einfache Herberge mit dem hochtrabenden Namen „Hotel Merzouga“. Das wars. Aber nun umreihen fast hundert Herbergen die Dünen in einer festen Kette. Und selbstverständlich hat jedes Zimmer WC und Dusche und ist natürlich klimatisiert. Zum Sonnenuntergang tummeln sich hunderte von Menschen auf jeder Düne. Dennoch: Eine Nacht in einer der Wüstenherbergen sollte auf keinen Fall versäumt werden, und noch besser ist es natürlich, am späten Nachmittag zu einem Kamelritt aufzubrechen und die Nacht in einem Biwak unter dem Sternenhimmel zu verbringen.

Auszug aus einem Gästebuch:

„Tausend Dank für die schöne Zeit hier im Tausend-Sterne-Hotel am Rand der Sahara. Eure Farben, eure Tam-Tam-Musik und die köstliche Tajine haben sich tief eingeprägt. Aber das schönste ist eure einfache Art, mit der ihr Tag für Tag für eure Gäste da seid ...

... der Ritt in die Oase auf dem Rücken eines Dromedars und diese Nacht im Kamelhaarzelt und der Sonnenaufgang auf den Dünen sind eines der größten Geschenke in meinem Leben. Hier fühlt man sich so völlig angekommen.“